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Printausgabe vom 26.09.2007
Apfelweinkönigin Mandy I. joggte für den guten Zweck
Niederursel. Es ist schon schön, wenn man später einmal von sich behaupten kann, gleichzeitig mit einer Tradition aufgewachsen zu sein, die man selbst
ins Leben gerufen hat. Die Kinder, die zur ersten Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde und ihrer Kita zum Weltkindertag kamen, gehören zu diesen Menschen: Mit einem Gruppenlauf, einer Rallye und einem roten Ahorn,
den alle Besucher abends pflanzten, feierten sie zusammen mit der Apfelweinkönigin Mandy-Katja I. den Tag in Niederursel – und können jetzt den Erlös für einen guten Zweck in der Gemeinde nutzen.
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„Kommt alle her“, sangen die Kinder zu Beginn des Fests und: „Wir sind Wunderkinder!“ Kein Wunder also, dass sie pfiffig genug waren, um sich in alle Rätsel zu vertiefen und mit Mama, Papa, Oma und Opa die richtigen
Lösungen zu finden. So „liegt“ das gestreifte Tier auf der Straße, ging es doch um den Zebrastreifen.
Der Tag begann mit einem Sprint im Martin-Luther-King-Park, zu dem die Eltern für ihre kleinen Läufer Startgelder
spendeten – ein Beitrag zu den Erlösen des Fests. Die Apfelweinkönigin und Pfarrer Michael-Max Stichling rannten vorneweg über den kurzen Parcours, den die Mitarbeiterinnen der Kita mit zwei Schildern begrenzten, und eine ganze
Horde Kinder folgte. „Da geht einem ganz schön die Puste aus“, schnaufte Stichling. Er freute sich auf den weiteren Verlauf des Tages: „Nach der Rallye werden wir im Kirchgarten zusammen einen Baum pflanzen.“ Ein Baum war auch
auf die roten Shirts gedruckt, die alle Mitarbeiter und Kinder von der Kita trugen: „Die wurden von der Gaststätte ‚Zum Lahmen Esel' von unserer Apfelweinkönigin Mandy Metzmacher gespendet“, sagte Baumgarten.
Die Kinder
können in den kommenden Jahren zusehen, wie ihr eigener Baum heranwächst – und dasselbe gilt, wenn alles gut geht, für die Tradition, die sie nun begründeten: „Dieses Jahr ist die Veranstaltung noch recht klein, doch es ist
schön, dass schon so viele Leute dabei sind“, kommentierte Baumgarten die mehr als 100 Besucher jeden Alters – vom Baby bis zu den Großeltern.
„Wenn es schön läuft, machen wir aus dieser Aktion zum Weltkindertag eine
regelmäßige Veranstaltung“, sagte die Kita-Leiterin.“ Auch für die Einrichtungen in Niederursel solle das eine Möglichkeit bieten, sich darzustellen: „Es wäre schön, schon nächstes Jahr alle Jugendgruppen der Gemeinde im Boot
zu haben.“
„Ihr wisst sicher, dass wir einen Jugendraum im Gemeindehaus haben“, erklärte Baumgarten den Kindern: „Und diesen könnten wir schön ausbauen, wenn wir nur Geld hätten. Dafür möchten wir sammeln.“ Und das
gelang: Der Erlös aus Kaffee- und Kuchenverkauf, Lauf und Spenden können die Gemeindemitglieder jetzt für diesen Zweck einsetzen. (me)
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